Wo partnerin kennenlernen

Eine wichtige Rolle bei der ersten Begegnung spielt unter anderem der Rahmen.

Gar nichts hält der Essener Diplompsychologe Rüdiger Wacker von einem Treffen nur zu diesem Zweck: „So ein inszeniertes Kennenlernen ist eine merkwürdige Situation.“ Stattdessen empfehle er einen zwangloseren Anlass, etwa eine Party oder einen gemeinsamen Konzert- oder Kinobesuch.

Gekünstelte Schauspielerei ist fehl am Platze, sagt Felix Arnet: „Ich rate meinen Klienten immer, so authentisch wie möglich zu sein.“ Ein Faktor dabei ist auch, wie weit die Beziehung fortgeschritten ist: Gerade am Anfang der neuen Liebe ist es vielleicht besser, ein wenig zurückhaltender zu sein und sich möglichst von der besten Seite zu zeigen.

Wie stressig die erste Begegnung wird, hängt natürlich vor allem davon ab, ob die Chemie stimmt.

Natürlich macht dabei aber der Ton die Musik - Beleidigungen über die beste Freundin muss sich niemand anhören.

Dabei steht dort mindestens genau so viel auf dem Spiel: Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Bild der Frau” fühlen sich vier von fünf Frauen (81 Prozent) von der besten Freundin besser verstanden als vom Partner - klar, wer da im Zweifelsfall eher das Nachsehen hätte.

Schaden kann es also nicht, sich vor dem ersten Treffen ein paar Gedanken zu machen.

Schließlich bieten sich dort vielleicht ganz neue Einblicke.

„Man lernt durch die Freunde Aspekte und Teile des anderen kennen, die man vorher noch nicht so kannte“, erklärt Rüdiger Wacker.

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